Erfolgreiches Direktmarketing ist ohne einen ausreichenden Bestand an Adressdaten unmöglich. Natürlich kann man die Adressen von einem Adressbroker anmieten, was bei einem großen Bestand an Daten auch anzuraten ist. Kleine und mittlere Unternehmen können die Adressen von potentiellen Kunden möglicherweise auch in Handarbeit zusammentragen und sich so langsam einen ausreichenden Datenbestand aufbauen. » Read the rest of this entry «
Wie findet man Adressen für Mailings?
September 1st, 2010 § 0
Responsemöglichkeiten bei Mailings
August 25th, 2010 § 0
Jedes Mailing, das man verschickt, sollte durch eine Responsemöglichkeit ergänzt werden. Durch das Responsemittel will man den Adressaten die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme erleichtern. Ziel eines Werbenden muss es sein, die Responsequote zu steigern und die Adressaten zu einer konkreten Handlung zu bewegen. Bei der Handlungsaufforderung sollte man sich an den Kommunikationsgewohnheiten der Kunden orientieren. » Read the rest of this entry «
Minibrief-Mailing von IBM
August 11th, 2010 § 0
Das Problem von IBM bei der Neukundengewinnung ist die Größe des Unternehmens. IBM bietet seit vielen Jahren Software, Hardware und Finanzierungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen an. Doch in der öffentlichen Wahrnehmung wird die Marke als zu „groß“ wahrgenommen. Mit Hilfe einer witzigen und kreativen Mailingidee sollte dieser Makel beseitigt werden und IBM als starker Partner für den Mittelstand positioniert werden.
Die Agentur OgilvyOne hat bei der Gestaltung des Mailings gekonnt mit dem Vorurteil gespielt, das IBM für viele Mittelständler eine Nummer „zu groß“ sei. Das Mailing bestand aus einer einzelnen Postkarte auf der ein Mini-Kuvert aufgeklebt wurde. Auf der Vorderseite der Postkarte prangert die provokante Frage: „Sie denken, IBM sei zu groß für Sie?“
Auf der Rückseite befindet sich ein Mini-Kuvert, in dem ein Mini-Brief enthalten ist. Ziel der Mailingaktion war es, persönliche Gesprächstermine zu generieren. Insgesamt wurden 1.100 Briefe verschickt. Bereits nach kurzer Zeit lag die Quote der Terminvereinbarungen bei mehr als zehn Prozent.
Virtuelle Poststelle: Briefe per Internet
August 4th, 2010 § 0
Der Ulmer Postdienstleister DIREKTexpress und der Kooperationspartner ediPost haben eine virtuelle Poststelle eingerichtet. Dort können Privat- und Geschäftskunden ihre Briefe direkt am Computer schreiben und per Post verschicken lassen. ediPost druckt die entsprechenden Briefe zentral aus und verschickt die Briefe an die Empfänger. Der Vorteil für den Absender: Der Gang zum Briefkasten oder zur Poststelle wird überflüssig.
Zusätzlich zu dem virtuellen Postversand kann man auch Briefe, Einschreiben oder Paketsendungen über die virtuelle Poststelle verwalten. Es soll in naher Zukunft ein Online-Brief angeboten werden, der rechtssicher und zuverlässig in elektronischer Form verschickt wird. Damit will man auch der Bundesregierung zuvor kommen, die ab 2010 die Einführung eines rechtssicheren Onlinebriefs plant. EdiPost und DIREKTexpress arbeiten laut eigenen Aussagen in der Projektgruppe des Bundesministeriums mit.
Fraglich ist, ob sich der virtuelle Postversand durchsetzen wird. Der Nutzer wird – wie immer – selbst entscheiden, was für ihn praktikabler und einfacher ist. Twitter, E-Mail und Chatrooms stellen eine starke Konkurrenz zu dem virtuellen Postversand dar. Sie sind sicherlich die schnelleren und effektiveren Kommunikationswege. Zudem sind sie kostenfrei.
Neukundenwerbung im Schrebergarten
Juli 21st, 2010 § 0
Als Werbender ist man stets auf der Suche nach geeigneten Werbeflächen für die eigene Werbebotschaft. Es muss nicht immer gleich eine große Plakatfläche sein, auch Tüten können beispielsweise zur Werbefläche umfunktioniert werden. Tüten sind ein idealer Werbeträger und können als Give Away an Kunden verteilt werden. Doch kann man das „Werbemittel“ Tüte auch zur Gewinnung von neuen Kunden einsetzen?
Wie dies funktionieren kann, hat das Projekt „GartenPost“ unter Beweis gestellt. Bei der „GartenPost“ werden kleine Tüten über Zaunlatten gehängt. In den wetterfesten Tüten können Kataloge, Zeitschriften, Bestellkarten und Warenproben deponiert werden. Die Tüten werden in Schrebergärten, Wohnanlagen und Gartencentern verteilt. Auch wenn die Zielgruppe durch diese ungewöhnliche „Mindestanforderung“ eingeschränkt wird, handelt es sich sicherlich um ein sehr effektives und aufmerksamkeitsstarkes Werbemittel.
Die Verteilung der Werbemittel ist regional oder bundesweit möglich. Die Mindestauflage der Verteilmenge liegt bei 10.000 Exemplaren. Mehr Infos findet man auf garten-post.de.
Tell-A-Friend per DHL-Paket
Juli 14th, 2010 § 0
Sicherlich kennt jeder die nützlichen „Tell-A-Friend-Buttons“ auf Webseiten, durch die man via E-Mail seine Freunde auf eine Webseite hinweisen kann. Für das digitale Empfehlungsmarketing sind diese Button äußerst hilfreich: Man muss nur die E-Mail-Adressen eingeben und schon wird eine Nachricht an den entsprechenden Freund oder Bekannten verschickt. Einfacher kann man Empfehlungen nicht aussprechen!
DHL hat nun ein Konzept entwickelt, wodurch es möglich wird, diese Funktion auch für klassische Briefe und Pakete zu nutzen. Die Technologie wurde von OgilvyInteractive Worldwide konstruiert. Nach Eingabe einer Mailadresse wird automatisch ein Paket von DHL an den Adressaten verschickt. In dem Paket befindet sich dann ein Screenshot der Webseite.
Es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis die Technologie ausgereift ist, aber ein nettes Gadget ist es allemal. Hier findet man einen kurzen Info-Clip zu dem Service.
Vom USB-Stick zur personalisierten Microsite
Juni 30th, 2010 § 0
Jeder Werbende, der Mailings umsetzt, sucht nach geeigneten Türöffnern. Ziel ist es immer, die Responsrate von Mailings zu erhöhen. Es gibt einge Give-Aways, die immer wieder gerne zum Einsatz kommen. Postkarten sind sicherlich der Klassiker. Aber es gibt auch neue, kreativere Ideen, wie man Kunden eine Freude machen kann und damit die Responserate steigern kann.
Die DIRKETE LEBEN Versicherung AG hat bei einem Mailing ein Package zusammengestellt, bei dem ein USB-Stick beilag. Um Entscheider in Unternehmen zu erreichen, wurde ein Mailing mit Anschreiben und Give Away konzipiert. Auf eine Broschüre oder einen Flyer wurde gänzlich verzichtet. Stattdessen wurde auf dem USB-Stick der Link zu einer personalisierten Microsite hinterlegt.
Die Idee Mailings und Webseiten miteinander zu kombinieren ist hervorragend. Möglicherweise benötigt man gar keinen USB-Stick, auch der schlichte Hinweis im Mailing auf eine Webseite kann schon ausreichen, um den Kunden neugierig zu machen. Im Idealfall sollte die Microsite sehr persönlich und individuell gestaltet sein. Bereits anhand des Links kann eine Personalisierung verdeutlichen. So kann der Link beispielsweise www.webseite./max-musterman lauten. Auf dieser Webseite sollte der Kunde dann ebenso persönlich empfangen werden.
Bierdeckel-Kampagne
Juni 24th, 2010 § 0
Bierdeckel sind die perfekten Werbeträger für Kneipen und Restaurant. Oftmals werden die Bierdeckel von Bierlieferanten zur Verfügung gestellt. Doch Bierdeckel können auch in anderen Branchen zum Einsatz kommen und als Werbeträger genutzt werden. Unter dem Motto „Einer fliegt raus“ hat die Agentur Wunderman im Großraum München eine Marketingkampage umgesetzt, bei der Bierdeckel eine gewichtige Rolle spielen sollten.
Ziel der Kampagne war es, das Interesse an Kurzreisen in irische Städte zu fördern. Und Irland ist bekanntlich ein Biertrinker-Land. Per Post wurde ein Mailing in Form eines Bierdeckels verschickt. Auf dem Bierdeckel wurde ein irisches Pub präsentiert. Ziel des Mailings war es, darüber zu informieren wie einfach und kostengünstig eine Reise nach Irland sein kann. Der Bierdeckel fungierte dabei als visueller Eyecatcher. Im Rahmen eines Gewinnspiels konnten alle Interessenten eine Reise nach Dublin gewinnen.
Neben dem Mailing hat die Agentur auch eine Postwurfsendung durchgeführt und im Internet Online-Banner und eine Micro-Webseite umgesetzt. Durch das kreative Mailing in Kombination mit der Online-Strategie konnten zahlreiche neue Adressen generiert werden.