Persönliche Zeitung für junge Leser

Der Tod der Tageszeitungen wurde schon oft diskutiert und von vielen vorhergesagt, aber alle Nase lang bekommt man einen Hinweis darauf, dass diese Prophezeiungen voreilig geäußert worden sein könnten.
Nun hat ein deutsches Unternehmen die Idee einer personalisierten Zeitung aufgegriffen, die webbasiert ist und die vor allem junge Leser ansprechen soll.

Ab November wurde der Service von Niiu für Berlins Einwohner angeboten. Niiu hat 17 Tageszeitungen als Partner gewonnen — nationale (wie die Berliner Morgenpost, Der Tagesspiegel und Bild), aber auch internationale (einschließlich der New York Times und der Washington Times) — um den Lesern eine Auswahl an Inhalten und Themen zu bieten. Die Kunden müssen also auswählen, mit welchen Seiten und Abschnitten dieser Zeitungen sie gerne ihr eigenes 24-seitiges Druckwerk füllen möchten.

Zusätzlich können sie aus den Inhalten von hunderten online RSS-Feeds auswählen. Für all diejenigen, die nicht Stück für Stück ihre Inhalte selbst zusammenstellen möchten, gibt es auch eine Vielzahl an vorgegebenen Profilen zur Auswahl, die beispielsweise einen Schwerpunkt auf Mode oder Wirtschaft setzen.

Die Zeitung kann weiterhin individuell an den Kunden angepasst werden über den Namen und die Farbauswahl für Vorder- und Rückseite. Die User können sogar Grüße, einen Werbespruch oder hochgeladene Fotos hinzufügen.

Dann, nach einem vollständig ausgelagerten Produktionsvorgang, wird die entstandene Kreation an ihrer Haustüre ausgeliefert. Die Bestellung einer einzelnen Ausgabe muss bis 14 Uhr erfolgen, um am nächsten Morgen geliefert zu werden. Pro Ausgabe werden 1.20 € für Studenten und 1.80 € für alle anderen berechnet, mit einem Einführungsangebot von drei Gratisausgaben.

Vor allem Studenten, die mit dem Web aufgewaschen sind, wollen ihre Informationen gerne aus verschiedenen Quellen beziehen. Trotzdem bevorzugen Leser dieser Zielgruppe oft die gedruckte Version statt der online Version.

Niiu ist momentan nur in Berlin erhältlich, aber es gibt Pläne das Angebot bald auf weitere deutsche Städte auszuweiten. Und mit dieser stark zielorientierten Umsetzung — von der nicht nur die Leser sondern auch Werbende profitieren — könnte das Konzept aufgehen. Das sollte man auf jeden Fallweiter beobachten.

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