Jedes Mailing, das man verschickt, sollte durch eine Responsemöglichkeit ergänzt werden. Durch das Responsemittel will man den Adressaten die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme erleichtern. Ziel eines Werbenden muss es sein, die Responsequote zu steigern und die Adressaten zu einer konkreten Handlung zu bewegen. Bei der Handlungsaufforderung sollte man sich an den Kommunikationsgewohnheiten der Kunden orientieren.
Mögliche Antwortmöglichkeiten:
Postkarte als Responsemittel: Gerade die ältere Generation bevorzugt noch immer den Postweg. Eine Postkarte mit Rückporto und vorgefertigten Datenfeldern lassen die Hemmschwelle für das Zurücksenden sinken und steigern die Responsequote.
Antwort per E-Mail: In dem Mailing kann man auf ein Sonderangebot hinweisen, dass man per E-Mail erhält, wenn man eine Antwort an die entsprechende E-Mail-Adresse verschickt. Ziel ist es, den Medienbruch zu überwinden und von einem Offline- zu einem Online-Medium zu wechseln. Im B2B-Bereich kann diese Herangehensweise Sinn machen, wenn man nur über die Postdaten der Kunden verfügt, aber keine E-Mail-Adressen der Kunden hat.
Hinweis auf Webseite: Die Zielgruppe der unter 30-Jährigen ist geschult im Umgang mit dem Medium Internet. Durch den gezielten Hinweis auf die eigene Webseite, wo ein Schnäppchenangebot oder weiterführende Informationen warten, kann man die Nutzer auf die Webseite lotsen. Möglicherweise kann man die Webseite sogar personalisieren und für jeden Nutzer eine eigene persönliche Microsite erschaffen.
Hinweis auf Anruf: In dem Mailing kann auch der Hinweis auf einen Anruf eingebaut werden. In diesem Fall soll der Adressat nicht zu einer Handlung animiert werden. Es wird ausschließlich darauf hingewiesen, dass das Unternehmen mittels Telefonanrufe auf die Kunden zukommen wird. Das Mailing dient als „Türöffner“ und erleichtert möglicherweise den Einstieg in das Gespräch.
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