Die Marke Benetton ist schon immer für kreative und außergewöhnliche Werbeideen bekannt gewesen. Mit Hilfe eines Online-Castings will das Unternehmen nun Models für die nächste Werbekampagne finden. Unter dem Titel “Its my Time” sucht der italienische Konzern Models für seine Werbekampagne für den Herbst/Winter 2010.
Auf einem eigenen YouTube-Channel können die Kandidatinnen Videos hochladen. Wer am Ende als Sieger an dem Shooting in New York teilnimmt, bestimmen die Internet-Nutzer. Eine professionelle Jury wählt dann aus 100 Finalisten insgesamt 20 Models aus. Wer teilnimmt, muss mindestens 14 Jahre alt sein. Die Youtube-Kampagne ist in der hauseigenen Kreativ-Schmiede “Fabrica” entwickelt worden.
Bereits in den 80er-Jahren hat die Marke Bennetton mit innovativen, manchmal auch schockierenden Kampagnen von sich reden gemacht. Die Kampagne “United Colors of Benetton” dürfte noch vielen bekannt sein. Auch Fotos von Aidskranken und überfüllten Flüchtlingsschiffen wurden für die Kampagnen genutzt und sorgten weltweit für Protest und Aufsehen.
“Mit der neuen Kampagne kann sich Benetton wieder ins Gespräch bringen und sich auch wieder seinen Kunden annähern”, lobt Marketing-Expertin Emanuela Prandelli.
Der Ulmer Postdienstleister DIREKTexpress und der Kooperationspartner ediPost haben eine virtuelle Poststelle eingerichtet. Dort können Privat- und Geschäftskunden ihre Briefe direkt am Computer schreiben und per Post verschicken lassen. ediPost druckt die entsprechenden Briefe zentral aus und verschickt die Briefe an die Empfänger. Der Vorteil für den Absender: Der Gang zum Briefkasten oder zur Poststelle wird überflüssig.
Zusätzlich zu dem virtuellen Postversand kann man auch Briefe, Einschreiben oder Paketsendungen über die virtuelle Poststelle verwalten. Es soll in naher Zukunft ein Online-Brief angeboten werden, der rechtssicher und zuverlässig in elektronischer Form verschickt wird. Damit will man auch der Bundesregierung zuvor kommen, die ab 2010 die Einführung eines rechtssicheren Onlinebriefs plant. EdiPost und DIREKTexpress arbeiten laut eigenen Aussagen in der Projektgruppe des Bundesministeriums mit.
Fraglich ist, ob sich der virtuelle Postversand durchsetzen wird. Der Nutzer wird – wie immer – selbst entscheiden, was für ihn praktikabler und einfacher ist. Twitter, E-Mail und Chatrooms stellen eine starke Konkurrenz zu dem virtuellen Postversand dar. Sie sind sicherlich die schnelleren und effektiveren Kommunikationswege. Zudem sind sie kostenfrei.
Sicherlich kennt jeder die nützlichen „Tell-A-Friend-Buttons“ auf Webseiten, durch die man via E-Mail seine Freunde auf eine Webseite hinweisen kann. Für das digitale Empfehlungsmarketing sind diese Button äußerst hilfreich: Man muss nur die E-Mail-Adressen eingeben und schon wird eine Nachricht an den entsprechenden Freund oder Bekannten verschickt. Einfacher kann man Empfehlungen nicht aussprechen!
DHL hat nun ein Konzept entwickelt, wodurch es möglich wird, diese Funktion auch für klassische Briefe und Pakete zu nutzen. Die Technologie wurde von OgilvyInteractive Worldwide konstruiert. Nach Eingabe einer Mailadresse wird automatisch ein Paket von DHL an den Adressaten verschickt. In dem Paket befindet sich dann ein Screenshot der Webseite.
Es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis die Technologie ausgereift ist, aber ein nettes Gadget ist es allemal. Hier findet man einen kurzen Info-Clip zu dem Service.
Jeder Werbende, der Mailings umsetzt, sucht nach geeigneten Türöffnern. Ziel ist es immer, die Responsrate von Mailings zu erhöhen. Es gibt einge Give-Aways, die immer wieder gerne zum Einsatz kommen. Postkarten sind sicherlich der Klassiker. Aber es gibt auch neue, kreativere Ideen, wie man Kunden eine Freude machen kann und damit die Responserate steigern kann.
Die DIRKETE LEBEN Versicherung AG hat bei einem Mailing ein Package zusammengestellt, bei dem ein USB-Stick beilag. Um Entscheider in Unternehmen zu erreichen, wurde ein Mailing mit Anschreiben und Give Away konzipiert. Auf eine Broschüre oder einen Flyer wurde gänzlich verzichtet. Stattdessen wurde auf dem USB-Stick der Link zu einer personalisierten Microsite hinterlegt.
Die Idee Mailings und Webseiten miteinander zu kombinieren ist hervorragend. Möglicherweise benötigt man gar keinen USB-Stick, auch der schlichte Hinweis im Mailing auf eine Webseite kann schon ausreichen, um den Kunden neugierig zu machen. Im Idealfall sollte die Microsite sehr persönlich und individuell gestaltet sein. Bereits anhand des Links kann eine Personalisierung verdeutlichen. So kann der Link beispielsweise www.webseite./max-musterman lauten. Auf dieser Webseite sollte der Kunde dann ebenso persönlich empfangen werden.
Eines ist sicher: Ein per Hand geschriebener Brief wirkt auf einen Kunden sicherlich besser als ein Mailing, das eindeutig als Massenmailing identifizierbar ist. Ein händischer Brief wirkt persönlicher und birgt ein großes Maß an Wertschätzung in sich. Natürlich ist es für einen Unternehmer kaum möglich händisch tausende von Kunden anzuschreiben. Doch zum Glück gibt es mittlerweile Druckverfahren mit denen man diesen Mangel beseitigen kann.
Die Firma Signascript bietet ein Druckverfahren an, bei dem eine Maschine die eigene Handschrift kopiert. So ist es möglich, Mailings zu generieren, die wie per Hand geschriebene Briefe aussehen. Dieses Verfahren wird hauptsächlich dazu genutzt, um Mailings mit einer „händischen“ Unterschrift zu versehen. Jedoch kann man auch ganze Mailingtexte damit erstellen.
Jeder, der auf eine Steigerung der Responserate abzielt, sollte dieses Druckverfahren im Auge behalten.
Viele Unternehmen sind Terminbittsteller: Auf Webseiten kann man Sätze lesen wie „Rufen Sie uns an….“ oder „Schreiben Sie uns eine kurze E-Mail…“. Hierbei kann man keineswegs von einem kundenfreundlichen Vorgehen sprechen. Dem Kunden sollte man die Kontaktaufnahme stets so einfach wie möglich gestalten. Eine nackte Aufforderung reicht in den seltensten Fällen dazu aus, dass der Kunde sich sein Telefon schnappt.
Was kann man als Unternehmen tun, um die Terminvereinbarung aus Sicht des Kunden einfacher und besser zu gestalten? Mittlerweile existieren im Internet kaum noch technische Hindernisse. Das moderne Web macht es möglich, dass Kunden in einem Formular selbst ihre Termine eintragen können. Mehr als eine Kalenderfunktion und ein Log-In ist dafür nicht nötig. Nach der Anmeldung auf der Webseite hat der Kunde die Möglichkeit seinen Wunschtermin einzutragen. Per E-Mail erhält er eine Bestätigung des Termins.
Gerade auf Webseiten von Ärzten, Beratern oder Rechtsanwälten könnte eine Kalenderfunktion den Kundennutzen erhöhen. Viele Hotels bieten derartige Funktionen bereits auf ihren Webseiten an! Warum sollten nicht auch Selbständige und Freiberufler davon profitieren können? Die Kunden würden sicherlich danken!