Das Problem von IBM bei der Neukundengewinnung ist die Größe des Unternehmens. IBM bietet seit vielen Jahren Software, Hardware und Finanzierungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen an. Doch in der öffentlichen Wahrnehmung wird die Marke als zu „groß“ wahrgenommen. Mit Hilfe einer witzigen und kreativen Mailingidee sollte dieser Makel beseitigt werden und IBM als starker Partner für den Mittelstand positioniert werden.
Die Agentur OgilvyOne hat bei der Gestaltung des Mailings gekonnt mit dem Vorurteil gespielt, das IBM für viele Mittelständler eine Nummer „zu groß“ sei. Das Mailing bestand aus einer einzelnen Postkarte auf der ein Mini-Kuvert aufgeklebt wurde. Auf der Vorderseite der Postkarte prangert die provokante Frage: „Sie denken, IBM sei zu groß für Sie?“
Auf der Rückseite befindet sich ein Mini-Kuvert, in dem ein Mini-Brief enthalten ist. Ziel der Mailingaktion war es, persönliche Gesprächstermine zu generieren. Insgesamt wurden 1.100 Briefe verschickt. Bereits nach kurzer Zeit lag die Quote der Terminvereinbarungen bei mehr als zehn Prozent.
Als Werbender ist man stets auf der Suche nach geeigneten Werbeflächen für die eigene Werbebotschaft. Es muss nicht immer gleich eine große Plakatfläche sein, auch Tüten können beispielsweise zur Werbefläche umfunktioniert werden. Tüten sind ein idealer Werbeträger und können als Give Away an Kunden verteilt werden. Doch kann man das „Werbemittel“ Tüte auch zur Gewinnung von neuen Kunden einsetzen?
Wie dies funktionieren kann, hat das Projekt „GartenPost“ unter Beweis gestellt. Bei der „GartenPost“ werden kleine Tüten über Zaunlatten gehängt. In den wetterfesten Tüten können Kataloge, Zeitschriften, Bestellkarten und Warenproben deponiert werden. Die Tüten werden in Schrebergärten, Wohnanlagen und Gartencentern verteilt. Auch wenn die Zielgruppe durch diese ungewöhnliche „Mindestanforderung“ eingeschränkt wird, handelt es sich sicherlich um ein sehr effektives und aufmerksamkeitsstarkes Werbemittel.
Die Verteilung der Werbemittel ist regional oder bundesweit möglich. Die Mindestauflage der Verteilmenge liegt bei 10.000 Exemplaren. Mehr Infos findet man auf garten-post.de.
Bierdeckel sind die perfekten Werbeträger für Kneipen und Restaurant. Oftmals werden die Bierdeckel von Bierlieferanten zur Verfügung gestellt. Doch Bierdeckel können auch in anderen Branchen zum Einsatz kommen und als Werbeträger genutzt werden. Unter dem Motto „Einer fliegt raus“ hat die Agentur Wunderman im Großraum München eine Marketingkampage umgesetzt, bei der Bierdeckel eine gewichtige Rolle spielen sollten.
Ziel der Kampagne war es, das Interesse an Kurzreisen in irische Städte zu fördern. Und Irland ist bekanntlich ein Biertrinker-Land. Per Post wurde ein Mailing in Form eines Bierdeckels verschickt. Auf dem Bierdeckel wurde ein irisches Pub präsentiert. Ziel des Mailings war es, darüber zu informieren wie einfach und kostengünstig eine Reise nach Irland sein kann. Der Bierdeckel fungierte dabei als visueller Eyecatcher. Im Rahmen eines Gewinnspiels konnten alle Interessenten eine Reise nach Dublin gewinnen.
Neben dem Mailing hat die Agentur auch eine Postwurfsendung durchgeführt und im Internet Online-Banner und eine Micro-Webseite umgesetzt. Durch das kreative Mailing in Kombination mit der Online-Strategie konnten zahlreiche neue Adressen generiert werden.
Blogs werden nicht von allen großen Unternehmen positiv bewertet. Gerade die Zeitungsbranche scheint durch die Entwicklungen im Web 2.0 große Bauchschmerzen zu bekommen. Man ringt nunmehr nicht nur mit konkurrierenden Blättern um die Gunst des Lesers, sondern auch mit Bloggern, die die virtuelle Leserkundschaft für sich in Beschlag nehmen wollen. Per Blog kann jeder publizieren und zum Redakteur werden. Technische Hürden existieren kaum mehr.
Doch was machen die Printmedien? Viele Verlage sind darauf aus, die Leser auch für ihre Online-Angebote zu begeistern. Dass Blogger auch den umgekehrten Weg gehen könnten, scheint hierzulande noch niemandem in den Sinn gekommen zu sein. Blogger könnten ihre eigenen Inhalte beispielsweise monatsweise per Printausgabe publizieren.
Unter dem Titel „The Printed Blog“ bringt in Amerika ein Start-Up-Unternehmen die eigenen Blog-Inhalte auch als Gratiszeitung heraus. Das Blatt hat das Ziel, die Blog-Inhalte auch für Leser zugänglich zu machen, die keine Internet-Junkies sind. Die Finanzierung der Gratiszeitung erfolg durch Werbung. Ob sich das Konzept durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.
Wie findet man schnell neue Kunden, die der eigenen Zielgruppe entsprechen? Meist sucht man die Nadel im Heuhaufen, wenn man neue Adressen für ein Mailing anmieten möchte. Die Adressen werden meist nach einer Vielzahl an Kriterien selektiert. Ein möglicher aber selten genutzter Weg, um Adressen zu selektieren, ist die sog.Vornamensanalyse.
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Im Kampf um die Aufmerksamkeit des Kunden suchen Werbende meist kreative und innovative Elemente, um ein Mailing einen unverwechselbaren Schliff zu verleihen. Nut mit einem Mailing, das auffällt kann man die Response steigern und wirklich effektiv neue Kunden gewinnen. Das Suchen und Finden neuer Ideen wird zum Pflichtprogramm für jeden Texter.
Vielleicht kann man gerade bei der Gestaltung trumpfen? Die Firma „kb“ bietet Selfmailer an, die sich mit einem Knick an der gezackten Perforierung öffnen lassen. Ganz sicher weckt dieses eigentümliche Design das Interesse der potentiellen Kunden. Vom Gutschein bis zur Rabattkarte kann man fast alles mit dem Selfmailer produzieren. Auch unterschiedliche Stanzungen sind durchaus möglich.