Juli 28th, 2010 §
Es reicht heutzutage nicht mehr aus, eine Webseite zu erstellen und darauf zu vertrauen, dass die Besucher von alleine auf die Webseite kommen. Wer richtiges Online-Marketing betreiben will, muss diese Webseite auch gezielt bewerben. Andernfalls wird die Webseite zum Staubfänger im virtuellen Raum und nur selten wird sich ein Besucher blicken lassen. Gleichwohl tun sich immer vielfältigere Möglichkeiten auf, wie man eine Webseite bewerben kann.
Die Herausforderung für jeden Online-Marketer besteht darin, diese vielen Instrumente zu koordinieren und die effektivsten Wege zu identifizieren. Doch welche Instrumente kann man einsetzen, um eine Webseite zu bewerben?
Suchmaschinenmarketing: Auf Suchmaschinen wir Google oder Yahoo kann man Textanzeigen für bestimmte Suchanbegriffe schalten. Die Bezahlung erfolgt per Klick. Die Klickpreise können je nach Suchbegriff sehr unterschiedlich ausfallen und bei wenigen Cent oder bei mehreren Euro liegen.
Suchmaschinenoptimierung: Man ist bestrebt für einen bestimmten Suchbegriff in den organischen Suchanfragen möglichst weit oben zu landen. Durch das Setzen von Links und eine Optimierung der eigenen Webseite wird dieses Ziel erreicht.
Affiliate Marketing: Beim Affiliate Marketing bezahlt man „Vermittler“ für die Weiterleitung von Konsumenten oder Interessenten. Abgerechnet wird pro Lead, pro Klick oder pro Sale. Der Webseitenbetreiber stellt dem „Vermittler“Tools wie Banner oder Anzeigentexte zur Verfügung.
E-Mail-Marketing: Durch das Sammeln oder das Anmieten von E-Mail-Adressen kann man das schnellste Medium der Welt zur Ansprache von potentiellen Kunden nutzen und für Kundenbindung sorgen.
Social-Media-Marketing: Ziel ist es hierbei auf Twitter, Facebook und Co. eine große Zahl an Fans und Follower zu generieren, um diese auf die eigene Webseite zu lotsen.
Display-Werbung: Es werden Banner und Videoanzeigen auf anderen Webseiten platziert. Bei jedem Klick gelangen Besucher auf die eigene Webseite. Abgerechnet wird bei der Display-Werbung nach einem Tausend-Kontakte-Preis.
Contenterstellung: Content is king! Durch das regelmäßige Erstellen von Medieninhalten wie eBooks oder Blogbeiträgen versucht man neue Besucher zu locken und „alte“ Besucher zu binden.
Online-PR: Hierbei werden Presseportale genutzt, um Pressemitteilungen zu veröffentlichen und neue Besucher zu generieren.
Juli 21st, 2010 §
Als Werbender ist man stets auf der Suche nach geeigneten Werbeflächen für die eigene Werbebotschaft. Es muss nicht immer gleich eine große Plakatfläche sein, auch Tüten können beispielsweise zur Werbefläche umfunktioniert werden. Tüten sind ein idealer Werbeträger und können als Give Away an Kunden verteilt werden. Doch kann man das „Werbemittel“ Tüte auch zur Gewinnung von neuen Kunden einsetzen?
Wie dies funktionieren kann, hat das Projekt „GartenPost“ unter Beweis gestellt. Bei der „GartenPost“ werden kleine Tüten über Zaunlatten gehängt. In den wetterfesten Tüten können Kataloge, Zeitschriften, Bestellkarten und Warenproben deponiert werden. Die Tüten werden in Schrebergärten, Wohnanlagen und Gartencentern verteilt. Auch wenn die Zielgruppe durch diese ungewöhnliche „Mindestanforderung“ eingeschränkt wird, handelt es sich sicherlich um ein sehr effektives und aufmerksamkeitsstarkes Werbemittel.
Die Verteilung der Werbemittel ist regional oder bundesweit möglich. Die Mindestauflage der Verteilmenge liegt bei 10.000 Exemplaren. Mehr Infos findet man auf garten-post.de.
Juli 14th, 2010 §
Sicherlich kennt jeder die nützlichen „Tell-A-Friend-Buttons“ auf Webseiten, durch die man via E-Mail seine Freunde auf eine Webseite hinweisen kann. Für das digitale Empfehlungsmarketing sind diese Button äußerst hilfreich: Man muss nur die E-Mail-Adressen eingeben und schon wird eine Nachricht an den entsprechenden Freund oder Bekannten verschickt. Einfacher kann man Empfehlungen nicht aussprechen!
DHL hat nun ein Konzept entwickelt, wodurch es möglich wird, diese Funktion auch für klassische Briefe und Pakete zu nutzen. Die Technologie wurde von OgilvyInteractive Worldwide konstruiert. Nach Eingabe einer Mailadresse wird automatisch ein Paket von DHL an den Adressaten verschickt. In dem Paket befindet sich dann ein Screenshot der Webseite.
Es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis die Technologie ausgereift ist, aber ein nettes Gadget ist es allemal. Hier findet man einen kurzen Info-Clip zu dem Service.
Juli 7th, 2010 §
Hier findet man ein kostenloses eBook zum Thema Kundennutzen. Das Handbuch ist im Rahmen einer Blogparada entstanden und enthält Beispiele, Checklisten und Erfahrungsberichte. Auf dem Blog pr-doktor wurde eine Blogparada zu dem Thema Kundennutzen ausgerufen. Alle wichtigen Erkenntnisse wurden in dem Ebook versammelt.
Bloparade heißt: Jeder Blogger, der etwas beitragen möchte, veröffentlicht einen Beitrag zu diesem Thema auf seinem Blog und verlinkt dabei auf den Ursprungs-Artikel. Das Handbuch Kundennutzen wird von der Text-Expertin Dr. Kerstin Hoffmann herausgegeben, die auf pr-doktor bloggt.
Dr. Kerstin Hoffmann im Vorwort:
Dass daraus ein eBook entstehen sollte, stand von Anfang an fest. Dazu wollte ich ein möglichst breites Spektrum an Meinungen und praktischen Ansätzen erreichen. Daher habe ich um Beiträge in zwei Kategorien gebeten: 1. Fachwissen und Expertentipps von Beratern und Agenturen und 2. Best Practice in Unternehmen.
Juni 30th, 2010 §
Jeder Werbende, der Mailings umsetzt, sucht nach geeigneten Türöffnern. Ziel ist es immer, die Responsrate von Mailings zu erhöhen. Es gibt einge Give-Aways, die immer wieder gerne zum Einsatz kommen. Postkarten sind sicherlich der Klassiker. Aber es gibt auch neue, kreativere Ideen, wie man Kunden eine Freude machen kann und damit die Responserate steigern kann.
Die DIRKETE LEBEN Versicherung AG hat bei einem Mailing ein Package zusammengestellt, bei dem ein USB-Stick beilag. Um Entscheider in Unternehmen zu erreichen, wurde ein Mailing mit Anschreiben und Give Away konzipiert. Auf eine Broschüre oder einen Flyer wurde gänzlich verzichtet. Stattdessen wurde auf dem USB-Stick der Link zu einer personalisierten Microsite hinterlegt.
Die Idee Mailings und Webseiten miteinander zu kombinieren ist hervorragend. Möglicherweise benötigt man gar keinen USB-Stick, auch der schlichte Hinweis im Mailing auf eine Webseite kann schon ausreichen, um den Kunden neugierig zu machen. Im Idealfall sollte die Microsite sehr persönlich und individuell gestaltet sein. Bereits anhand des Links kann eine Personalisierung verdeutlichen. So kann der Link beispielsweise www.webseite./max-musterman lauten. Auf dieser Webseite sollte der Kunde dann ebenso persönlich empfangen werden.
Juni 24th, 2010 §
Bierdeckel sind die perfekten Werbeträger für Kneipen und Restaurant. Oftmals werden die Bierdeckel von Bierlieferanten zur Verfügung gestellt. Doch Bierdeckel können auch in anderen Branchen zum Einsatz kommen und als Werbeträger genutzt werden. Unter dem Motto „Einer fliegt raus“ hat die Agentur Wunderman im Großraum München eine Marketingkampage umgesetzt, bei der Bierdeckel eine gewichtige Rolle spielen sollten.
Ziel der Kampagne war es, das Interesse an Kurzreisen in irische Städte zu fördern. Und Irland ist bekanntlich ein Biertrinker-Land. Per Post wurde ein Mailing in Form eines Bierdeckels verschickt. Auf dem Bierdeckel wurde ein irisches Pub präsentiert. Ziel des Mailings war es, darüber zu informieren wie einfach und kostengünstig eine Reise nach Irland sein kann. Der Bierdeckel fungierte dabei als visueller Eyecatcher. Im Rahmen eines Gewinnspiels konnten alle Interessenten eine Reise nach Dublin gewinnen.
Neben dem Mailing hat die Agentur auch eine Postwurfsendung durchgeführt und im Internet Online-Banner und eine Micro-Webseite umgesetzt. Durch das kreative Mailing in Kombination mit der Online-Strategie konnten zahlreiche neue Adressen generiert werden.
Juni 17th, 2010 §
Blogs werden nicht von allen großen Unternehmen positiv bewertet. Gerade die Zeitungsbranche scheint durch die Entwicklungen im Web 2.0 große Bauchschmerzen zu bekommen. Man ringt nunmehr nicht nur mit konkurrierenden Blättern um die Gunst des Lesers, sondern auch mit Bloggern, die die virtuelle Leserkundschaft für sich in Beschlag nehmen wollen. Per Blog kann jeder publizieren und zum Redakteur werden. Technische Hürden existieren kaum mehr.
Doch was machen die Printmedien? Viele Verlage sind darauf aus, die Leser auch für ihre Online-Angebote zu begeistern. Dass Blogger auch den umgekehrten Weg gehen könnten, scheint hierzulande noch niemandem in den Sinn gekommen zu sein. Blogger könnten ihre eigenen Inhalte beispielsweise monatsweise per Printausgabe publizieren.
Unter dem Titel „The Printed Blog“ bringt in Amerika ein Start-Up-Unternehmen die eigenen Blog-Inhalte auch als Gratiszeitung heraus. Das Blatt hat das Ziel, die Blog-Inhalte auch für Leser zugänglich zu machen, die keine Internet-Junkies sind. Die Finanzierung der Gratiszeitung erfolg durch Werbung. Ob sich das Konzept durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.
Juni 10th, 2010 §
Eines ist sicher: Ein per Hand geschriebener Brief wirkt auf einen Kunden sicherlich besser als ein Mailing, das eindeutig als Massenmailing identifizierbar ist. Ein händischer Brief wirkt persönlicher und birgt ein großes Maß an Wertschätzung in sich. Natürlich ist es für einen Unternehmer kaum möglich händisch tausende von Kunden anzuschreiben. Doch zum Glück gibt es mittlerweile Druckverfahren mit denen man diesen Mangel beseitigen kann.
Die Firma Signascript bietet ein Druckverfahren an, bei dem eine Maschine die eigene Handschrift kopiert. So ist es möglich, Mailings zu generieren, die wie per Hand geschriebene Briefe aussehen. Dieses Verfahren wird hauptsächlich dazu genutzt, um Mailings mit einer „händischen“ Unterschrift zu versehen. Jedoch kann man auch ganze Mailingtexte damit erstellen.
Jeder, der auf eine Steigerung der Responserate abzielt, sollte dieses Druckverfahren im Auge behalten.